VR-Nutzer schaut sich eine Mittelalterszene mit VR-Brille an.

Die Jüdische Synagoge in Virtual Reality

Als "fränkisches Jerusalem" wurde einst der Fürther Schulhof mit seinen vier Synagogen genannt, bis er in der Reichsprogromnacht am 9. November 1938 bis auf den Grund niedergebrannt wurde. Der Ort wurde sofort danach gänzlich abgetragen und im Laufe der Zeit neu bebaut. Städtebaulich ist von den alten Strukturen jüdischen Lebens nichts mehr zu erkennen.

Eine Gruppe Studierender der FHWS aus dem Fachbereich Geovisualisierung hat nun die Hauptsynagoge "Altschul" virtuell erlebbar gemacht. Das Gebäude wurde aus historischen Fotos in 3ds max rekonstruiert und mit der Gameengine Unity, sowie der HTC Vive Brille begehbar gemacht. Interaktive Details wie Thoraschrein, Tallit oder Siddur machen den virtuellen Besucher mit dem jüdischen Leben vertraut.

Die VR Anwendung soll im Sommer 2020 Besuchern im Museum zugänglich gemacht werden.

Eine Gruppe Studierender der FHWS aus dem Fachbereich Geovisualisierung hat die Hauptsynagoge "Altschul" virtuell erlebbar gemacht.